Arbeitsgemeinschaften

Hochfrequenztechnik

Über die Arbeitsgemeinschaft

Beschreibung

In sehr vielen Bereichen des täglichen Lebens, aber auch für hochspezialisierte Anwendungen findet man Komponenten aus der Hochfrequenztechnik zur drahtlosen Sprach-, Video und Datenübertragung oder für berührungslose Sensorsysteme. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich zum Ziel die Forschungskompetenzen an den österreichischen Universitäten zu vernetzen und dadurch beste Effizienz in der Forschungsleistung zu erreichen. Wichtige Aufgabenbereiche sind die interdisziplinäre Vernetzung, der Wissenstransfer zwischen den Standorten und in die Industrie, sowie die Erhöhung der Akzeptanz und Attraktivität von technischen Themen in der Gesellschaft. Eine attraktive Lehre und die internationale Positionierung des Forschungsstandorts Österreich sind dabei wichtige Gesichtspunkte.

Leitung

Univ.Prof. Dr. Wolfgang Bösch
wolfgang.boesch@tugraz.at
Institut: Inst. f. Hochfrequenztechnik
Universität: TU Graz

Weitere Mitglieder

NameInstitutUniversität
Dr. Holger Arthaber Inst. of Electrodynamics, Microwave and Circuit EngineeringTU Wien
Univ.Prof. Dr. Gernot Kubin Senatsvorsitzender d.TU Graz
Dr. Robert Langwieser Institute of TelecommunicationsTU Wien
Univ.Prof. Dr. Gottfried Magerl Inst. of Electrodynamics, Microwave and Circuit EngineeringTU Wien
Univ.Prof. Dr. Christoph Mecklenbräuker Inst. f. Nachrichten- u. HochfrequenztechnikTU Wien
Univ.Prof. Dr. Andreas Springer Inst. f. Nachrichtentechnik u. InformationstechnikUniversität Linz
Univ.Prof. Dr. Andreas Stelzer Inst. f. Nachrichtentechn. u. Hochfrequenzsyst.Universität Linz
Dr. Klaus Witrisal Inst. f. Signalverarbeitung u. Sprachkomm.TU Graz

Aktivitäten

2016

Ziel dieser ARGE ist eine engere und gezielte Vernetzung der wissenschaftlichen Arbeiten an den facheinschlägigen Instituten und der entsprechenden Bereiche in der österreichischen Industrie. Es wird besonders Wert auf einen fächerübergreifenden Gedankenaustausch und potenziell gemeinsam geförderte Forschungsaktivitäten gelegt. Die ARGE umfasst neben den drei traditionellen Hochfrequenztechnik-Instituten in Österreich auch interdisziplinär weitere Institute, die sich mit digitaler Signalverarbeitung auseinandersetzen. Insgesamt sind sechs Institute tätig. Deren primäres Ziel ist die Förderung von fächerübergreifenden Forschungsaktivitäten und die engere Vernetzung der Institute untereinander als auch mit der Industrie. So sollen im Bereich der Forschung, des Wissenstransfers, der Lehre und in der interdisziplinären Vernetzung Akzente gesetzt und fokussierte Projekte gestartet werden.
Die Organisation eines jährlichen Workshops der ARGE HFT mit der Präsentation aktueller Forschungsarbeiten im Bereich der Hochfrequenztechnik ist eine der wichtigsten Aktivitäten zur Förderung der Vernetzung und Zusammenarbeit. Durch die Präsentation von Forschungsergebnissen und die aktive Teilnahme an der anschließenden Diskussion ergeben sich oft neue Erkenntnisse und Perspektiven. So wurden auch am diesjährigen Workshop neue Impulse für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten gegeben. Außerdem wird durch die Zusammenführung von komplementären und interdisziplinären Zukunftsthemen eine bessere Fokussierung der Kompetenzen in Österreich und damit eine effizientere Forschung erreicht. Dadurch wird auch eine bessere Positionierung und nationale bzw. internationale Sichtbarkeit ermöglicht. Das ARGE HFT Workshop 2016 wurde dieses Jahr zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der Plattform AustroChip 2016 in Villach organisert. Mit 60 Teilnehmer/innen, vornehmlich Dissertant/innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen der Institute und Professor/innen, war der Workshop ein voller Erfolg. Sehr positiv zu erwähnen ist die Teilnahme von zahlreichen Repräsentant/innen aus der Industrie. Dies zeigt die hohe Relevanz und die kommerzielle Bedeutung der Forschungstätigkeiten der ARGE im Bereich der Hochfrequenztechnik, auch über die Grenzen Österreichs hinaus.

2015

Die Organisation eines jährlichen Workshops der ARGE HFT mit der Präsentation aktueller Forschungsarbeiten im Bereich der Hochfrequenztechnik ist eine der wichtigsten Aktivitäten zur Förderung der Vernetzung und Zusammenarbeit. Durch die Präsentation von Forschungsergebnissen und die aktive Teilnahme an der anschließenden Diskussion ergeben sich oft neue Erkenntnisse und Perspektiven. So wurden auch am diesjährigen Workshop neue Impulse für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten gegeben. Außerdem wird durch die Zusammenführung von komplementären und interdisziplinären Zukunftsthemen eine bessere Fokussierung der Kompetenzen in Österreich und damit eine effizientere Forschung erreicht. Dadurch wird auch eine bessere Positionierung und nationale bzw. internationale Sichtbarkeit ermöglicht.
Das ARGE HFT Workshop 2015 wurde dieses Jahr zum ersten Mal an der TU Wien organisiert. Mit 40 Teilnehmern, vornehmlich Dissertanten, wissenschaftlichen Mitarbeitern der Institute und Professoren, war der Workshop ein voller Erfolg. Sehr positiv zu erwähnen ist die Teilnahme von 7 Repräsentanten aus der Industrie und auch internationalen Teilnehmern aus Brünn in der Tschechei und sogar einem Teilnehmer aus den USA. Dies zeigt die hohe Relevanz und die kommerzielle Bedeutung unserer Forschungstätigkeiten im Bereich der Hochfrequenztechnik, auch über die Grenzen Österreichs hinaus. Es wurden 23 Fachvorträge aus verschiedensten Bereichen der Hochfrequenztechnik abgehalten. Herr Dr. Krzysztof Dufrêne, eine international angesehene Persönlichkeit aus der Industrie, hielt ein Keynote zum Thema ‘Towards IoT and 5G: Recent Cellular RFIC Development Trends‘. Ein weiteres Highlight des Workshops war der ‚Best Student Contribution Award’. Der Preis wurde von freundlicherweise von der Firma x.test gesponsert.
Die Kooperation zwischen den Instituten an der TU Wien und der TU Graz wurde 2015 weiter ausgebaut. Im Vorjahr wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts Messungen im Millimeterwellen-Bereich an der TU Graz durchgeführt. Diese Jahr konnten umfangreiche Messergebnisse zur Kanal-Charakterisierung auch wieder im Millimeterwellen-Bereich von der TU Graz zur Verfügung gestellt werden.

2014

Ziel dieser ARGE ist eine engere und gezielte Vernetzung der wissenschaftlichen Arbeiten an den facheinschlägigen Instituten und der entsprechenden Bereiche in der österreichischen Industrie. Es wird besonders Wert auf einen fächerübergreifenden Gedankenaustausch und potenziell gemeinsam geförderte Forschungsaktivitäten gelegt. Die ARGE umfasst neben den drei traditionellen Hochfrequenztechnik-Instituten in Österreich auch interdisziplinär weitere Institute, die sich mit digitaler Signalverarbeitung auseinandersetzen. Insgesamt sind sechs Institute tätig. Deren primäres Ziel ist die Förderung von fächerübergreifenden Forschungsaktivitäten und die engere Vernetzung der Institute untereinander als auch mit der Industrie. So sollen im Bereich der Forschung, des Wissenstransfers, der Lehre und in der interdisziplinären Vernetzung Akzente gesetzt und fokussierte Projekte gestartet werden. Ein jährlicher Workshop mit der Präsentation aktueller Forschungsarbeiten im Bereich Hochfrequenztechnik ist ein wichtiger Aspekt dieser Zusammenarbeit. Durch die Zusammenführung von komplementären und interdisziplinären Zukunftsthemen soll eine bessere Fokussierung der Kompetenzen in Österreich, eine effizientere Forschung sowie die stärkere internationale Wahrnehmung erreicht werden. Im Jahr 2014 fand ein Workshop unter Beteiligung von Forschung und Wirtschaft in Linz statt.

2013

Am 23. und 24. September 2013 fand der erste Workshop der Arbeitsgemeinschaft Hochfrequenztechnik (ARGE HFT) an der Technischen Universität Graz statt. Das Programm des Workshops präsentierte sich sehr vielfältig und zeigte die unterschiedlichen aber auch gemeinsamen Forschungsbereiche der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft. Flankiert wurde die Veranstaltung von zwei Plenarvorträgen aus Wirtschaft und Forschung. Am 23. September 2013 eröffnete Dr. Thomas Mayer von DMCE GmbH & Co KG aus Linz den Workshop mit einem hochkarätigen Vortrag zum Thema „Trends in Cellular RFIC Development“. Diesen Vortrag folgten jeweils drei Vorträgen zu den Themen „Mobile Communication“, „Analog Frontend Design“ und „Radio Frequency System and Circuit Design“ der Mitglieder der ARGE HFT. Die Vorträge – präsentiert von dem Institut für Hochfrequenztechnik (Technische Universität Graz), dem Institut für Nachrichtentechnik und Hochfrequenzsysteme (Johannes Kepler Universität Linz), sowie dem Institute of Electrodynamics, Microwave and Circuit Engineering (Technische Universität Wien) – zeigten die aktuellsten Forschungsergebnisse der ARGE HFT Mitglieder im Bereich moderner mobiler Kommunikationssysteme, analoger Schaltungstechnik, und Hochfrequenzsystemen und –Schaltungen.