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Panel »Unbeabsichtigte Wirkungen der Finanzmarktregulierung«

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Im Namen der Österreichischen Forschungsgemeinschaft darf ich Sie zum Panel „Unbeabsichtigte Konsequenzen der Finanzmarktregulierung“ der Arbeitsgemeinschaft „Finanzkrisen“ am 4. September 2017 um 15:15 Uhr an der Universität Wien (Audimax, Universitätsring 1, 1010 Wien) einladen.

Das Panel diskutiert im Kern die Frage, inwieweit eine fragmentierte Finanzmarktregulierung überhaupt funktionieren und zur Finanzmarktstabilität beitragen kann. So können beispielsweise die Beaufsichtigten im Krisenfall regelmäßig erfolgreich argumentieren, dass die Probleme trotz Einhaltung der regulatorischen Vorschriften eingetreten sind und somit die Solidarhaftung der Gesellschaft einfordern. Andererseits dient Regulierung häufig auch zur Schaffung von Finanzierungsvorteilen der öffentlichen Hand. Wie muss also eine Regulierung ausgestaltet sein, um einerseits die Ausfallrisiken eines Krisenfalls so gering wie möglich zu halten und andererseits günstige Konditionen zur Finanzierung von Wachstum zu ermöglichen? Inwiefern ist die Spezialisierung der Aufsicht in Banken- und Kapitalmarktgeschäfte sowie den Versicherungssektor sinnvoll? Welche Rolle spielt dabei der regulierungsfreie Sektor (z.B. Schattenbanken)? Welche Lehren können wir dabei aus den historischen Erfahrungen ziehen? Diese Fragen werden im Panel gemeinsam mit hochrangigen Experten diskutiert.

Einladung:
Einl_ÖFG-Panel