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Emil Brix (Hg.)
Civil Society in Österreich
Passagen Verlag 1998. 194 Seiten. 15,5 x 23,5 cm. Br. DM/sfr 42,-, öS 294,-, EUR 21.37 ISBN 3-85165-302-5

Europas Veränderungen der letzten zehn Jahre stellen uns vor die Frage nach dem Zustand und der Zukunft der Zivilgesellschaften. Dem Einzelnen scheint immer weniger Raum zur Selbstorganisation zu bleiben. Sowohl die Erfahrungen der westeuropäischen Demokratien als auch die Reformbemühungen Osteuropas verweisen aber auf die Bedeutung einer funktionierenden zivilen Gesellschaft für eine Demokratie. Was aber ist eine Zivilgesellschaft? Und wo steht in dieser Frage Österreich? Anders als in den "alten" Demokratien Europas sind seine Traditionen einer zivilen Gesellschaft schwächer, und es erlebt nicht den Reformschub mancher seiner östlichen Nachbarn.

Das Buch ist der erste Band einer Reihe, die interdisziplinäre Forschungen zur Lage der Civil Society in Österreich präsentiert und ein Forum für einen öffentlichen Diskurs über die Zivilgesellschaft schaffen will.

Die Beiträge:

ROBERT W. HEFNER
Vier Lektüren über die Idee der Civil Society

GEORGE SCHÖPFLIN
Civil Society, Ethnizität und der Staat: eine dreiseitige Beziehung

WILLEM VAN REIJEN
Civil Society zwischen Moderne und Postmoderne

URS ALTERMATT
Zivilgesellschaft und Staatsbürgerschaft: Citoyen und Bourgeois

EMIL BRIX
Verspätungen und Sonderformen der österreichischen Zivilgesellschaft

ERNST HANISCH
Auf der Suche nach der Staatsbürgergesellschaft. Österreichische Geschichte im 20. Jahrhundert

JÜRGEN NAUTZ
Typisch Österreich? Stichworte zur Entwicklung der Republik

RUDOLF BRETSCHNEIDER
Wer will in Österreich eine Zivilgesellschaft?

DORON RABINOVICI
Gehorsam und Ungehorsam in Österreich

Autorenverzeichnis


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