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Emil Brix, Jürgen Nautz, Klaus Thien (Hg.)
Zivilcourage
Passagen Wien 2004, 166 S, Br., EUR 19.90 ISBN 3-85165-630-X

Zivilcourage gehört zu den Grundbegriffen einer Civil Society. Welchen Platz hat diese Tugend heute in einem rationalen Menschen- und Weltbild und warum ist sie auch in einem demokratischen Gemeinwesen wichtig? In unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen scheinen die Voraussetzungen und Möglichkeiten für zivilcouragiertes Verhalten und Handeln jeweils unterschiedlich stark von den bestehenden strukturellen und institutionellen Bedingungen bestimmt. In Europa wird Zivilcourage meist in historischer Perspektive als mutiges individuelles Verhalten im Widerstand gegen Diktaturen und totalitäre Ideologien untersucht. Welche Formen der Zivilcourage prägen aber Demokratien und wie kann in demokratischen Gesellschaften zivilcouragiertes Verhalten analysiert und gestärkt werden? Welche Rolle spielen dabei einerseits Persönlichkeitsentwicklung (Bildung) und andererseits die formellen und informellen Machtstrukturen von Gemeinschaften?

Die Beiträge:

Dieter Lünse
Zivilcourage ist eine individuelle Tugend

Wilhelm Brauneder
Vom Tyrannenmord zum "No Logo". Widerstandsrecht in historischer Perspektive

Peter Ulram
Zivilcourage als Kulturform in Österreich

Gertraud Knoll
Erfahrungen mit Zivilcourage

Erhard H. M. Lange
Zivilcourage im öffentlichen Dienst

Manfried Welan
Ziviler Ungehorsam und Zivilcourage

Ton Nijhuis
Entwicklung ziviler Tugenden in den Niederlanden

Johanna Mang
Anleitung zur Zivilcourage

Florian Klenk
Investigativer Journalismus


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