Otto Urban
Die tschechische Gesellschaft 1848 - 1918
(Anton Gindely-Reihe zur Geschichte der Donaumonarchie und Mitteleuropas Band 2)
Böhlau Wien 1994, 2 Tlbde., zus. 1156 S., 20 S. sw. Abb. Geb. ATS 1732.- EUR 125.87

 

Band I

RICHARD GEORG PLASCHKA
Einleitung

I. Der Zerfall des alten Systems 1848 bis 1851

  1. Alles ist erlaubt
  2. Prag - Wien - Frankfurt
  3. Die Juni-Unruhen
  4. Der Bauer ist ein Herr
  5. In deinem Lager ist Österreich
  6. Von Gottes Gnaden oder aus dem Willen des Volke?
  7. "Haben Sie in Prag genug Militär?"
  8. Der "provisorische" Absolutismus
  9. Der Zerfall der nationalen Bewegung

II. Neoabsolutismus 1852 bis 1859: Der Versuch, einen neuen Staat und eine neue Gesellschaft aufzurichten

  1. Der "Organische" Absolutismus
  2. ...und seine Schöpfer
  3. Die Ideologie des Bündnisses von Thron und Altar
  4. Die Politik des großen Undanks
  5. Friedhofsblumen
  6. Aber der Bürger muß auch Politik treiben!

III. Pseudokonstitutionalismus: Die Politische Alchemie 1860 bis 1865

  1. Der "verstärkte" Absolutismus
  2. Das Oktoberdiplom von 1860 und die Februar-Verfassung von 1861
  3. Die Überwindung der schweigenden Unzufriedenheit
  4. Das Schmerling-Theater
  5. Sie haben die Wahl, meine Herren!
  6. Österreichs Staatsidee

IV. Der Dualismus: Die Idee des österreichisch-ungarischen Staates 1866 bis 1873

  1. Wiedererstandene Hoffnungen
  2. Die blutige Ernte des Jahres 1866
  3. Der Kaiser-Königs-Schnitt
  4. Das Weinen der böhmischen Krone
  5. ... bei Leib und Gut
  6. Das "Reichsrats-Österreich"
  7. Endet die soziale Frage bei Bodenbach?

V. Der Spiegel der neuen Gesellschaft: 1873 bis 1879

  1. Das Erwachen aus dem Gründerfieber: Der Zusammenbruch der großen Illusion
  2. "... damit die menschliche und tierische Arbeitskraft bestmöglichst genutzt wird."
  3. Die neue tschechische Gesellschaft
  4. Aktiver Streit um den passiven Widerstand: Alttschechen und Jungtschechen
  5. Auf Schleichpfaden nach Wien: Das Ende der passiven Resistenz

VI. Auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht 1880 bis 1890

  1. Der tschechische Aktivismus
  2. Die Politik "von Fall zu Fall"
  3. Kreuzweg des Sozialismus
  4. Der "Sprachenföderalismus"
  5. Schicksalsworte
  6. "Nur einmal durchmaß dieses Land ein löwengleiches Volk ..."
  7. Scheidewege des Umbruchs
  8. Weg mit den Punktatoren!
  9. Der rote Mai 1890

VII. Umgruppierung der Kräfte 1891 bis 1896

  1. Der jungtschechische Aktivismus
  2. Graf Taaffe verläßt die Bühne
  3. Zwischen den Strömen
  4. Die tschechische Frage
  5. Die Etappenpolitik

VIII. Die Grenze des Möglichen: 1897 bis 1904

  1. Der Dezember
  2. Etappenrückzug
  3. Die Aufsplitterung der tschechischen bürgerlichen Politik
    1. Die Partei des konservativen Großgrundbesitzers
    2. Die Nationalpartei
    3. Die Freisinnige Nationalpartei
    4. Die katholischen Parteien
    5. Die Agrarpartei
    6. Die Radikal-Staatsrechtliche Partei
    7. Die Radikal-Fortschrittliche Partei
    8. Die Tschechische Volkspartei oder "Realistische Partei"
    9. Die National-Soziale Partei in Böhmen, Mähren, Schlesien, Ober- und Niederösterreich
  4. Friede den Völkern!
  5. Einkehr am Ende des Jahrhunderts
  6. Die "Pax Koerberiana"

IX. Ausreifung: 1905 bis 1914

  1. Das Volk - das sind wir
  2. Die positive Politik
  3. Das Trägheitsmoment
  4. Die Sozialdemokratie und der Staat
  5. Europa und die österreichische Frage

X. Der Weltkrieg: 1914 bis 1918

  1. Ein Gefühl von Weltbedeutung
  2. ... und die Erfahrungen des Alltags
  3. Die Politik des Überlebens und des Widerstands
  4. Die Veränderungen des Systems - eine Quelle neuer Möglichkeiten?
  5. Es lebe die Weltrevolution, die heuer kommen muß!
  6. Das Jahr 1918: Monate der Entscheidung
  7. Die Republik Tschechoslowakei

Band II:

Daten zur Geschichte

Die österreichischen Regierungen 1848 bis 1918

Die österreichischen und österreichisch-ungarischen Außenminister 1848 bis 1918

Die Statthalter von Böhmen 1848 bis 1918

Die Statthalter von Mähren 1848 bis 1918

Die Landespräsidenten von Schlesien 1848 bis 1918

Bibliographie

I. Quellensammlungen

  1. Amtliche und halbamtliche Quellen
  2. Zeitungen und Zeitschriften
  3. Tagebücher, Korrespondenzen, Memoiren
  4. Reden und zeitgenössische Publizistik
  5. Andere Quelleneditionen und Dokumentensammlungen

II. Literatur

  1. Handbücher und Gesamtdarstellungen
  2. Monographien und Abhandlungen
  3. Biographien

Personenregister

Anmerkungen

Anhang: Laudatio für Otto Urban
zur Verleihung des Anton-Gindely-Preises, Wien, 26.10.1990,
gehalten von Hans Lemberg