ÖSTERREICHISCHE FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT
INVESTKREDIT
und  VERLAG PASSAGEN


laden herzlich zur Diskussionsveranstaltung der
ARGE "Wege zur Civil Society" in Österreich“

Zivilgesellschaft als Thema der Forschung
und Motor der Politik


mit:

Emil BRIX, Wien
Jürgen NAUTZ, Weimar/Wien
Klaus POIER, Graz
Martin SCHAURHOFER, Wien
Kerstin TOMENENDAL, Ankara/Wien
Christiana WEIDEL, Wien
Moderation: Lonnie JOHNSON, Wien


Zeit: Donnerstag, 19. Oktober 2006, 19.00 Uhr
Ort: Veranstaltungssaal der Investkredit Bank AG, Renngasse 10, 1010 Wien
U.A.w.g. (bei Zusage)

 

Anmeldung
Anmeldung

 

Präsentation der Studien
 
und der im Passagen Verlag erschienenen Publikationen


Emil BRIX:  Diplomat und Historiker, Generalsekretär der Österreichischen Forschungsgemeinschaft und Leiter der ARGE Civil Society
Lonnie JOHNSON: Generalsekretär der Fulbright Commission, Wien
Jürgen NAUTZ: Universitätsdozent für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Wien und geschäftsführender Leiter der ARGE Civil Society
Klaus POIER:  Professor am Institut für öffentliches Recht, Universität Graz und Mitglied des Österreich-Konvents
Martin SCHAURHOFER: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien
Kerstin TOMENENDAL: Assistenzprofessorin am Department of History der University of Economics and Technology of the Turkish Union of Chambers and Commodities Exchanges, Ankara
Christiana WEIDEL: Gründerin und Vorsitzende von „The World of NGO“, Wien

Die österreichische Verfassungsdiskussion und die Zivilgesellschaft
Der vom Parlament initiierte Prozess des Österreich-Konvents zur Vorbereitung einer neuen österreichischen Verfassung, die Leitbild und Grundgesetz enthalten soll, ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsperspektiven der österreichischen Zivilgesellschaft. Der Band enthält Diskussionsbeiträge von Wissenschaftlern, Verantwortlichen der Zivilgesellschaft und Konventsmitgliedern zum Entscheidungsprozeß und zu den Beratungen des Konvents und den sich anschließenden Diskussionen aus zivilgesellschaftlicher Sicht sowie Fragen nach den verfassungsrechtlichen Bedingungen für zivilgesellschaftliche Gestaltungs- und Freiräume.

Steuern, Zivilgesellschaft und Staat
Ineffizienz staatlicher Politik hat die Suche nach anderen Organisationsformen menschlichen Zusammenlebens und Solidarität provoziert. Die Zivilgesellschaft wurde als Weg zum Neuaufbau menschlichen Zusammenlebens wiederentdeckt. Das Buch enthält Beiträge, die sich mit steuerpolitischen Strategien befassen, die zivilgesellschaftliche Lösungen und individuelles Engagement unterstützen können.

Die Rolle der NGOs mit muslimischem bzw. interreligiösem Hintergrund
Das Projekt des Österreichisch-Türkischen Wissenschaftsforums zielt auf eine qualitative Analyse Islamischer Vereine und ihrer Aktivitäten im Islamischen Fastenmonat, mit dem Schwerpunkt Iftar-Fest. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der transportierten „Images“, die Analyse der Rolle von Frauen in den zu untersuchenden Vereinen und eine Dokumentation der von diesen Vereinen vermittelten Informationen.

Soziale Netzwerkanalyse am Beispiel der Salzburger Armutskonferenz
Ziel dieses Projektes sind Erkenntnisse darüber, wie Wissen ein zivilgesellschaftliches Netzwerk konstituiert. Dazu wurde das seit 2001 bestehende Salzburger Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung ausgewählt. Im einzelnen wurden betrachtet: Das organisationale Lernen innerhalb des Netzwerkes, das Funktionieren des Wissensaustauschs und damit das organisationale Lernen in einem zivilgesellschaftlichen Netzwerk. Das Projekt bedient sich dabei der sozialen Netzwerkanalyse.