Ludwig Wittgenstein Preis
der ÖFG

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Mit dem Ludwig Wittgenstein-Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft soll aus gegebenem Anlass, jedoch höchstens einmal im Jahr, entweder die hervorragende Leistung einer Persönlichkeit oder ein hervorragendes Werk auf wissenschaftlichem Gebiet ausgezeichnet werden.

Der Preis kann einem Wissenschaftler / einer Wissenschaftlerin sowohl für eine außergewöhnliche einzelne Leistung als auch für mehrere, ein Gesamtwerk bildende Arbeiten verliehen werden. Der Ludwig Wittgenstein-Preis soll grundsätzlich nicht geteilt werden. Nur im Falle der Auszeichnung eines wissenschaftlichen Werkes wird der Preis gemeinsam an die daran beteiligten Wissenschaftler vergeben. Der Ludwig Wittgenstein-Preis kann sowohl an Personen vergeben werden, die sich durch ihre wissenschaftliche Arbeit um die Forschung in Österreich Verdienste erworben haben, als auch an solche, deren wissenschaftliches Werk für Österreich von außergewöhnlicher Bedeutung ist.

Die hervorragende wissenschaftliche Leistung der in Aussicht genommenen Persönlichkeit muss nach internationalen Maßstäben beurteilt werden. Kandidatinnen und Kandidaten für den Ludwig Wittgenstein-Preis können nur von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates der Österreichischen Forschungsgemeinschaft vorgeschlagen werden. Der Wissenschaftliche Beirat entscheidet – allenfalls nach Heranziehung ausländischer Gutachten – über die eingebrachten Vorschläge. Die Entscheidung des Wissenschaftlichen Beirates wird dem Präsidium der Österreichischen Forschungsgemeinschaft zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Die Preisträger:

2014: Ingeborg Hochmair-Desoyer, Innsbruck (Elektrotechnik)

2012: Walter Mischel, New York (Psychologie)

2010: Barbara Hohn, Basel (Pflanzenphysiologie)

2008: Ernst Steinkellner, Wien (Buddhismuskunde/Tibetologie)

2006: Helmut Rauch, Wien (Experimentalphysik)

2004: Carl E. Schorske, Princeton (Kulturgeschichte)

2002: Hans Tuppy, Wien (Biochemie)

2000: Peter L. Berger, Boston (Soziologie)

1997: Hermann A. Haus, Cambridge / Mass. (Elektrotechnik)

1996: Ottokar Uhl, Wien (Architektur)

1993: Oleh Hornykiewicz, Wien (Medizin)

1990: Viktor F. Weisskopf, Cambridge / Mass. (Physik)

1988: Ernst H. Gombrich, London (Kunstgeschichte)

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