Ottokar Uhl

wurde 1931 in Wolfsberg, Kärnten, geboren. Er studierte von 1950-1953 an der "Akademie der bildenden Künste in Wien" (Meisterschule Prof. Lois Welzenbacher) und erhielt für seine Diplomarbeit den Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs. Ab 1959 war er als freier Architekt in Wien tätig und wurde 1963 mit dem Österreichischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet. Von 1965-1972 hatte er einen Lehrauftrag (Kirchenbau für Architekten) an der "Akademie der bildenden Künste in Wien". Von 1973 bis zu seiner Emeritierung wirkte er als ordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Karlsruhe (Lehrstuhl für Bauplanung und Entwerfen). 1985 erhielt er den Großen Österreichischen Wohnbaupreis (Anerkennungspreis). Auch nach der Emeritierung wirkte er als Gastprofessor (Liturgiewissenschaft) an der Universität Wien. Zahlreiche Bauten im In- und Ausland, wobei Kirchen, Wohn- und Schulbauten im Vordergrund stehen.

Wichtigste Publikationen: Architektur in Wien von Otto Wagner bis heute (Wien, 1966); Lois Welzenbacher 1889 bis 1955 (mit Friedrich Achleitner, Salzburg 1968); Kirchenbau als Prozeß, in: Günter Rombold: Kirchen für die Zukunft bauen (Wien/Freiburg/Basel 1969).

Wien, 1993

Ludwig-Wittgenstein-Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft

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