Im Rahmen des Reformmodells zur Neustrukturierung des Magisterstudiums nehmen einmal jährlich zum Wintersemester maximal 150 Studierende das Studium auf. Sie studieren sechs Semester lang drei Fächer in gleicher Gewichtung bis zur B.A.-Prüfung, in der die Fächer auf dem Niveau der gegenwärtigen Magister-Nebenfach-Abschlüsse geprüft werden. Erst nach diesem Grundlagenstudium erfolgt die Entscheidung für ein Hauptfach, das über zwei Semester (mit je bis zu 20 Semesterwochenstunden = SWS) eine intensive Vertiefung erfährt. Das Studium endet mit der Magisterarbeit und einer Prüfung, die sich ausschließlich auf das "Hauptfach" bezieht.
Die nach sechs Semestern abgelegte B.A.-Prüfung bescheinigt ein Studium in den drei studierten Fächern mit leicht verringertem Stundenvolumen (maximal 35 SWS pro Fach) des bisherigen Nebenfach-Studiums. Der Nachweis des Grundlagenwissens dieser drei Fächer sowie jeweils einiger Vertiefungselemente bildet - zusammen mit einer kleineren Studienarbeit - zugleich einen ersten wissenschaftlichen Abschluß (B.A.), mit dem die Studierenden die Universität verlassen können.
Je Fach gehen zwei Leistungsnachweise des vorausgegangenen Studiums in das Prüfungsergebnis der B.A.-Prüfung ein. Studium und Prüfungen werden dadurch enger miteinander verzahnt. Diese prüfungsrelevanten Vorleistungen sollen die Examina entlasten und die Studierenden zur Prüfung motivieren.
Neben den drei Fächern absolvieren die Studierenden ein Praktikum mit begleitendem Seminar und sogenannten "Arbeitsmarktkolloquien" sowie Kurse in den Bereichen "Moderne Sprachen" und "EDV-Anwendung". Die Veranstaltungen sind obligatorisch, die Nachweise über eine erfolgreiche Teilnahme gehören zu den Zulassungsvoraussetzungen für die B.A.-Prüfung. Praktikum und "Arbeitsmarktkolloquien" helfen den Studierenden, schon während des Studiums realistische Berufsperspektiven zu entwickeln und Kontakte herzustellen. Zur Vorbereitung des Praktikums gehören ein Seminar sowie zwei Kolloquien, die über den Berufsmarkt informieren. Ein konzentriertes Kursprogramm über zwei Semester macht mit der vielseitigen EDV-Anwendung vertraut. Die Studienplanung berücksichtigt sowohl geisteswissenschaftliche Ansprüche (z.B. Textverarbeitung, Statistik) als auch Anforderungen der Wirtschaft (z.B. Vernetzung, Telekommunikation). In Sprachkursen (in der Regel Englisch) werden typische Kommunikationssituationen des Arbeitsalltags eingeübt. Darüber hinaus soll fächerübergreifend die fremdsprachliche Lese- und Kommunikationsfähigkeit im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit und Diskussion verbessert werden. Unterstützung erhalten die Studierenden in einem Tutorienprogramm. In der zweisemestrigen Vertiefungsphase bis zur Magisterprüfung wird die Betreuung der Kandidatinnen und Kandidaten von den Professorinnen und Professoren übernommen, die auch die Magisterarbeiten stellen.
Organisatorisch wird der Modellversuch von einem zentralen Koordinationsbüro verwaltet und betreut. Es dient in erster Linie dazu, die Kooperation mit den einzelnen Fachbereichen zu organisieren, die Beratung und Betreuung der Studierenden zu gewährleisten sowie den Ablauf der Zusatzqualifikationen zu lenken.
Für weitere Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reformmodells gern zur Verfügung.
KOORDINATIONSBÜRO
für das Reformmodell zur Neustrukturierung
des Magisterstudiums an der Ruhr-Universität Bochum
reformmodell@ruhr-uni-bochum.de
* Ruhr-Universität Bochum
M.A.-Reformmodell
Koordinationsbüro
GB 3/62
44780 Bochum
Tel.: 0234/700-4755
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Grundlagenstudium über sechs Semester in drei Fächern mit max. 35 SWS Vertiefungsstudium über zwei Semester in einem der drei Fächer mit je bis zu 20 SWS (je nach Anforderungen der Fächer) |
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B.A.-Prüfung a) für jedes Fach gehen zwei Leistungsnachweise des vorausgegangenen Studiums als Vorleistung in die Prüfung ein, b) es folgt eine mündliche und/oder schriftliche Prü-fung in allen drei Fächern (je nach Vorgabe der Fächer) c) und die B.A.-Arbeit (Ausarbeitung einer kleineren Studien-arbeit innerhalb von sechs Wochen) |
M.A.-Prüfung d) Magisterarbeit (i.d.R. vier Monate Bearbeitungszeit) e) mündliche und/oder schriftliche Prüfung im gewählten Magisterfach (je nach Vorgabe des Faches) |
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a) Sprachkurse: Einstufungstest (Englisch) zu Beginn des ersten Semesters sowie i.d.R. im dritten und vierten Semester vier SWS zur Verbesserung oder Vertiefung der Sprachfertigkeit oder zum Erlernen einer weiteren Fremdsprache b) EDV: Im ersten und zweiten Semester fortlaufende Kurse (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation), außerdem Einführungsveranstaltungen zum Thema "Internet/email" c) Praktikum: Zur Vor- und Nachbereitung des Praktikums gehören ein Vorstellungs- und Bewerbungstraining sowie zwei "Arbeitsmarktkolloquien" (Gastvorträge) |
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Das Koordinationsbüro und die Beraterinnen und Berater - Verwaltung des Reformmodells - Betreuung der Studierenden, Studienberatung - Praktikumsbeschaffung und -betreuung - Koordinationshilfe im Rahmen der Terminabsprachen (Lehrveranstaltungen) - Organisation der B.A.-Prüfungen in Zusammenarbeit
mit den Prüfungsämtern Das Tutorienprogramm - Orientierungstutorium: organisatorische und methodische Begleitveranstaltung - obligatorische Veranstaltung im Grundlagenstudium - Zwischenbilanzgespräch: Studienorganisation in Einzelgesprächen - Info-MENTOS, Examens-MENTOS: Prüfungsorganisation und -vorbereitung Die Mentorien - Betreuung der Magisterkandidatinnen und -kandidaten durch die Professorinnen und Professoren, die die Magisterarbeit stellen. |
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