Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft für Wissenschaftsjournalismus

Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit ist ein zentrales Thema der Third Mission von Universitäten. Denn Forschung, die nicht verstanden wird, wird als abgehoben und einem Selbstzweck dienend wahrgenommen. Die Pandemie hat uns nachdrücklich vor Augen geführt, wie wichtig diese Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit ist. Die Vermittlungsaufgabe betrifft jedoch nicht nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen, sondern auch die Methoden des Erkenntnisgewinns. Oft erschließt sich jedoch die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse, vor allem der Grundlagenforschung, einer breiteren Öffentlichkeit ohne entsprechende Fachkenntnisse nur sehr schwer und bedarf einer journalistischen Übersetzungsleistung. Hier kann guter Wissenschaftsjournalismus einen entscheidenden Beitrag im Sinne der Akzeptanz von Forschung leisten.

Der 2021 ins Leben gerufene Preis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft für Wissenschaftsjournalismus soll herausragende Beiträge in dieser Hinsicht würdigen.

Der Preis wird in den Kategorien Tageszeitungen, Magazine, Rundfunk-Beiträge, Fernseh- und Video-Beiträge ausgeschrieben und maximal ein Preis je Kategorie vergeben. Eingeladen Nominierungen vorzunehmen, sind alle an Wissenschaft interessierte Personen, insbesondere auch Wissenschaftler*innen selbst. Selbstnominierungen durch Journalist*innen sind nicht möglich. Nominiert werden können Beiträge, die im Zeitraum von 1.1.2021 bis 31.12.2021 erschienen sind.

Es ist auch möglich Artikel- oder Dokumentationsreihen (anstelle einzelner Beiträge) zu nominieren.

Nominierungen können bis zum 10. Jänner 2022 eingereicht werden.

Die Entscheidung über die Vergabe des Preises wird durch die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der ÖFG getroffen auf Basis eines Vorschlages eines Ausschusses des Beirats unter Beiziehung weiterer Wissenschaftler*innen.

Zur Nominierung