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Wissenschaftspreis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft



Wissenschaftspreis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft


Mit dem Wissenschaftspreis der Österreichischen Forschungsgemeinschaft soll österreichische Wissenschaft sichtbar gemacht werden in dem die hervorragende Leistung einer Person oder ein hervorragendes wissenschaftliches Werk ausgezeichnet werden.
Der Preis kann einem Wissenschaftler / einer Wissenschaftlerin sowohl für eine außergewöhnliche einzelne Leistung als auch für mehrere, ein Gesamtwerk bildende Arbeiten verliehen werden. Der Wissenschaftspreis soll grundsätzlich nicht geteilt werden. Nur im Falle der Auszeichnung eines wissenschaftlichen Werkes wird der Preis gemeinsam an die daran beteiligten Wissenschaftler vergeben.
Der Wissenschaftspreis kann sowohl an Personen vergeben werden, die sich durch ihre wissenschaftliche Arbeit um die Forschung in Österreich Verdienste erworben haben, als auch an solche, deren wissenschaftliches Werk für Österreich von außergewöhnlicher Bedeutung ist. Die hervorragende wissenschaftliche Leistung der in Aussicht genommenen Person wird nach internationalen Maßstäben beurteilt.
Kandidatinnen und Kandidaten für den Wissenschaftspreis können nur von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates der Österreichischen Forschungsgemeinschaft vorgeschlagen werden.
Der Wissenschaftliche Beirat entscheidet über die eingebrachten Vorschläge. Die Entscheidung des Wissenschaftlichen Beirates wird dem Präsidium der Österreichischen Forschungsgemeinschaft zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.


Die Preisträger/Preisträgerinnen (bis 2014 Ludwig-Wittgenstein Preis)

2018: Gustav Feichtinger (Mathematik)

2014: Ingeborg Hochmair-Desoyer (Elektrotechnik)

2012: Walter Mischel, New York (Psychologie)

2010: Barbara Hohn, Basel (Pflanzenphysiologie)

2008: Ernst Steinkellner, Wien (Buddhismuskunde/Tibetologie)

2006: Helmut Rauch, Wien (Experimentalphysik)

2004: Carl E. Schorske, Princeton (Kulturgeschichte)

2002: Hans Tuppy, Wien (Biochemie)

2000: Peter L. Berger, Boston (Soziologie)

1997: Hermann A. Haus, Cambridge / Mass. (Elektrotechnik)

1996: Ottokar Uhl, Wien (Architektur)

1993: Oleh Hornykiewicz, Wien (Medizin)

1990: Viktor F. Weisskopf, Cambridge / Mass. (Physik)

1988: Ernst H. Gombrich, London (Kunstgeschichte)